Fotos auf dem iPhone verstecken
Aktualisiert am · Von THEORIST LLC, dem Unternehmen hinter Hushtrove
Um ein Foto auf dem iPhone auszublenden, legst du in der App „Fotos“ den Finger darauf, tippst auf „Ausblenden“ und bestätigst. Das Foto wandert in die Sammlung „Ausgeblendet“, die iOS 26 und iOS 27 standardmäßig mit Face ID, Touch ID oder deinem Code sperren S1 S2. So taucht es nicht mehr in deiner Mediathek, deinen Alben und dem Foto-Widget auf. Eine eigene Sperre ist das aber nicht: Wer deinen iPhone-Code kennt, kann die Sammlung öffnen, und mit iCloud-Fotos ist das Foto auf all deinen Geräten genauso ausgeblendet.
Hier findest du alle integrierten Wege, Fotos auf dem iPhone aus dem Blickfeld zu nehmen, was jeder davon tatsächlich verhindert und wann sich eine separate Tresor-App lohnt. Die Schritte sind in iOS 26 und iOS 27 dieselben.
1. Die Sammlung „Ausgeblendet“ in Fotos
Das meinen die meisten, wenn sie von „Fotos verstecken“ sprechen.
- Öffne die App „Fotos“.
- Lege den Finger auf das Foto oder Video. Für mehrere auf einmal tippst du auf „Auswählen“, dann auf jedes Objekt und anschließend auf die Mehr-Taste.
- Tippe auf „Ausblenden“ und bestätige.
Ausgeblendete Objekte landen in der Sammlung „Ausgeblendet“, und mit Apples Worten: „Du kannst solche Fotos nirgendwo anders anzeigen.“ Sie erscheinen weder in der Mediathek noch in anderen Alben oder im Foto-Widget auf deinem Home-Bildschirm S1 S2.
So siehst du sie wieder: Tippe auf „Sammlungen“, scrolle zu „Dienstprogramme“, tippe auf „Ausgeblendet“ und auf „Album anzeigen“ und entsperre. Um ein Foto zurückzuholen, lege den Finger darauf und tippe auf „Einblenden“ S2.
Zwei Einstellungen, die du kennen solltest, beide unter Einstellungen › Apps › Fotos S1:
- „Face ID verwenden“ (bzw. „Touch ID verwenden“, „Code verwenden“) sperrt sowohl „Ausgeblendet“ als auch „Zuletzt gelöscht“. Die Option ist standardmäßig an; lass sie an.
- „Album ‚Ausgeblendet‘ einblenden“ blendet die Sammlung „Ausgeblendet“ in Fotos vollständig aus, wenn du die Option deaktivierst. Standardmäßig ist sie an.
Die Grenzen. Die Sperre ist die Face ID oder der Code deines iPhone, also kann jeder, der deinen Code kennt, „Ausgeblendet“ öffnen. Mit iCloud-Fotos ist ein ausgeblendetes Foto auch auf deinen anderen Geräten ausgeblendet, und auf iCloud.com liegt es für jeden, der mit deinem Apple Account angemeldet ist, nur einen Klick entfernt unter „Ausgeblendet“ S2 S3. In einer geteilten iCloud-Fotomediathek landet ein ausgeblendetes Foto im Album „Ausgeblendet“ aller Teilnehmenden, „wo sie es ansehen oder wieder einblenden können“ S3.
2. Die ganze Fotos-App sperren
Du kannst für jede App Face ID verlangen, auch für Fotos. Lege den Finger auf das Fotos-Symbol, tippe auf „Face ID anfordern“ und bestätige. Laut Apple erscheinen Daten aus einer gesperrten App auch nicht an anderen Orten, etwa in der Suche, in Siri-Vorschlägen oder in Mitteilungsvorschauen S4.
Die Grenzen. Vorinstallierte Apps wie Fotos lassen sich sperren, aber nicht ausblenden; nur Apps, die du selbst geladen hast, können in den Ordner „Ausgeblendet“ der App-Mediathek. Die Sperre öffnet sich mit deinem iPhone-Code und gilt nur auf diesem iPhone: Sie wird nicht über iCloud synchronisiert S4.
3. Das Foto in eine gesperrte Notiz legen
Füge das Foto in eine Notiz in der App „Notizen“ ein, tippe dann auf die Mehr-Taste und auf „Sperren“. Notizen lassen sich mit deinem Gerätecode sperren oder mit einem eigenen Passwort für Notizen, das du unter Einstellungen › Apps › Notizen › Passwort festlegst S5.
Die Grenzen. Der Titel der Notiz bleibt in der Liste sichtbar. Notizen mit Video-, Audio-, PDF- oder Dateianhängen lassen sich nicht sperren, ebenso wenig Schnellnotizen oder geteilte Notizen. Wenn du ein eigenes Passwort wählst und es vergisst, kann dir laut Apple auch Apple keinen Zugriff mehr verschaffen S5. Und das Original liegt weiter in deiner Fotomediathek, bis du es auch dort löschst.
4. Geführter Zugriff, wenn du dein Handy aus der Hand gibst
Du leihst jemandem dein Handy, um ein Foto, eine Bordkarte oder eine Karte zu zeigen? Der geführte Zugriff hält das iPhone in einer einzigen App, bis du die Sitzung mit einem Code oder Face ID beendest. Du schaltest ihn unter Einstellungen › Bedienungshilfen › Geführter Zugriff ein S6. Er versteckt nichts; er verhindert nur, dass die andere Person die geöffnete App verlässt.
Was jeder Weg verhindert
| Weg | Verhindert | Verhindert nicht |
|---|---|---|
| Sammlung „Ausgeblendet“ | Dass jemand durch deine Mediathek, Alben oder das Widget scrollt und sie sieht | Jeden mit deinem iPhone-Code; Teilnehmende einer geteilten Mediathek |
| Gesperrte Fotos-App | Dass jemand Fotos ohne dein Gesicht oder deinen Code öffnet | Jeden mit deinem iPhone-Code |
| Gesperrte Notiz | Dass jemand in Notizen stöbert (ein eigenes Passwort für Notizen ist möglich) | Videos; die Kopie, die noch in deiner Mediathek liegt |
| Geführter Zugriff | Dass jemand die App verlässt, die du ihm gegeben hast | Alles innerhalb dieser App |
Vergiss „Zuletzt gelöscht“ nicht
Wenn du ein Foto aus deiner Mediathek löschst, ist es noch nicht weg. Es wartet 30 Tage lang in „Zuletzt gelöscht“, auf jedem Gerät mit iCloud-Fotos, bevor es dauerhaft entfernt wird S1. „Zuletzt gelöscht“ ist wie „Ausgeblendet“ gesperrt, mit demselben Code. Willst du etwas früher endgültig entfernen, öffne Sammlungen › Zuletzt gelöscht, tippe auf „Auswählen“, wähle die Objekte aus und tippe auf „Löschen“.
Wann eine Tresor-App hilft
Die integrierten Optionen reichen, wenn du nur verhindern willst, dass ein Freund durch deine Aufnahmen scrollt. Eine separate Tresor-App lohnt sich, wenn:
- jemand anderes deinen iPhone-Code kennt und du einen Code willst, den nur du kennst;
- du iCloud-Fotos oder eine geteilte Mediathek nutzt und bestimmte Fotos dort komplett heraushalten willst;
- du Kopien von Ausweisen, medizinischen oder finanziellen Unterlagen oder intime Fotos aufbewahrst und sie mit einem Schlüssel verschlüsseln willst, der von deiner Fotomediathek getrennt ist.
Hushtrove, unsere App, ist eine davon. Ihr Tresor hat einen eigenen Code (mit Face ID), jedes Foto, jedes Video und jede Datei bekommt einen eigenen AES-256-Schlüssel, und nichts davon erscheint in Fotos, in der Dateien-App oder in iPhone-Backups. Nach einem Import bietet sie an, die Originale aus Fotos zu löschen; denk daran, dass sie danach 30 Tage lang in „Zuletzt gelöscht“ liegen, wenn du das Album nicht leerst. Andere Tresor-Apps funktionieren anders, also prüfe ihre Datenschutzangaben im App Store und wie sie Backups machen, bevor du ihnen etwas anvertraust; unser Vergleich stellt die großen nebeneinander.